Richtige, gesunde Ernährung erhält und fördert die Funktionen von Stoffwechsel, Kreislauf und Abwehrsystem. Falsche, ungesunde Ernährung verursacht Störungen von Stoffwechsel und Kreislauf, schwächt das Immunsystem und lässt viele chronische Krankheiten entstehen.

Denaturierte Zivilisationskost ist wertlos und schädlich: Denaturiert bedeutet, dass grundsätzlich gute Nahrungsmittel durch mechanische oder chemische Behandlung oder durch Erhitzen wertlos gemacht werden. So enthält beispielsweise weißes Auszugsmehl keine der wertvollen Keim- und Schalenbestandteile des ursprünglichen Vollkorns. Wichtige Öle und Ballaststoffe, die wesentlich für den Stoffwechsel sind, gehen bei dieser Behandlung verloren. Auch Lebensmittel, Konserven und Fertiggerichte, die Konservierungs-, Farb- und Aromastoffe enthalten, sind schädlich für den Organismus. Und wenn Gemüse förmlich “zu Tode gekocht” wird, verliert es seine wichtigen und wertvollen Vitalstoffe.

Ungesunde, schädliche Nahrungsmittel: Schädlich ist vor allem, wenn die Nahrung zum Großteil aus Fleisch und Wurstwaren besteht. Diese Nahrungsmittel verursachen eine Übersäuerung des Körpers, was wiederum die Krankheitsbereitschaft steigert und bereits vorhandene Beschwerden verschlimmert. Auch hochraffinierte Kohlenhydrate (weißer Zucker, weißes Mehl), erhitzte Milchprodukte und gehärtete Fette gehören zu den krankmachenden Nahrungsmitteln. Ebenso haben Alkohol, Kaffee und schwarzer Tee, vor allem wenn sie in größeren Mengen getrunken werden, eine schädliche Wirkung.

Die gesunde Alternative – Vollwertkost: Vollwertkost ist “lebendige” Nahrung, die der Körper für die Erhaltung lebenswichtiger Funktionen und damit für seine Gesundheit braucht. Vollwertkost enthält hochwertige Nährstoffe (Kohlenhydrate, Fett, Eiweiß), Ballaststoffe, Vitamine und Mineralstoffe. Vollwertkost zeichnet sich aus durch Ausgewogenheit, Abwechslungsreichtum und schonende Zubereitung. Verwendet werden naturbelassene, frische und möglichst unbehandelte Nahrungsmittel. Dazu zählen vor allem:

  • Rohkost (Gemüse, Salate, Obst)
  • schonend gegartes Gemüse
  • Getreide, Vollkornprodukte
  • Nüsse
  • naturbelassene Fette
  • naturbelassene Milchprodukte.

Gegen den gelegentlichen und sparsamen Verzehr von magerem Fleisch, Fisch und Eiern ist nichts einzuwenden. Als Getränke sind kohlensäure- und kochsalzarme Mineralwässer und Kräutertees zu empfehlen. Auch Obst- und Gemüsesäfte, die frei von Konservierungsstoffen sind, können getrunken werden. Auch ein Gläschen Wein oder Bier sind ohne weiteres erlaubt, aber selbstverständlich in Maßen.

Keine langweilige Diät, sondern Umstellung der Ernährung: Es ist nicht ganz einfach, liebgewordene Ernährungsgewohnheiten plötzlich zu ändern. Doch die Umstellung auf eine gesunde, ausgewogene Vollwertkost bedeutet nicht Askese oder Verzicht auf Gaumenfreuden. Im Gegenteil: Die Vollwertkost bietet eine Vielzahl von Gerichten, deren Schmackhaftigkeit auch ausgesprochene Feinschmecker überraschen wird.

Vorbeugen ist besser als heilen: Eine gesunde, vollwertige Ernährung beugt vielen Krankheiten vor. Aber auch wenn bereits Beschwerden eingetreten sind, kann die Ernährungstherapie viele Leiden bessern.

Die wichtigsten Heilanzeigen: Stoffwechselleiden – Gicht – rheumatische Erkrankungen – Gallensteine – Nierensteine – Bluthochdruck – Arteriosklerose – Herz- und Kreislauferkrankungen – chronische Darmerkrankungen – Allergien – Osteoporose – Karies – Übergewicht.

Heilfasten aktiviert das Immunsystem und bessert chronische Entzündungen

Beim Heilfasten ist der Körper gezwungen, Fettreserven und Ablagerungen in den Gefäßen abzubauen. Das Fasten entschlackt und entrümpelt den Körper. Es kommt einer vitalen Verjüngung gleich: Körperliche und geistige Leistungsfähigkeit steigen. Da der Fastende während zwei bis drei Wochen nur Kräutertees und Gemüsesud sowie Vitamine und Spurenelemente zu sich nimmt, ist der Körper von der Belastung der Verdauungsarbeit befreit. Er kann sich nun verstärkt anderen Aufgaben widmen, wie etwa der Aktivierung des Immunsystems oder dem Ausräumen von versteckten Eiterherden. Dies ist besonders bei chronischen entzündlichen Erkrankungen wichtig. Heilfasten darf nur unter ärztlicher Aufsicht durchgeführt werden.

Die wichtigsten Heilanzeigen: Rheumatische Erkrankungen – degenerative Gelenkerkrankungen – Bluthochdruck – Herz- und Kreislauferkrankungen – Allergien – Gicht – Altersdiabetes – Hautkrankheiten.

Die wichtigsten Kontraindikationen: Fiebrige Erkrankungen, schwere Organerkrankungen, starke Überfunktion der Schilddrüse, frische Magen-Darmgeschwüre, Krebserkrankungen, Durchblutungsstörungen des Gehirns, Geisteskrankheiten.

Kostenerstattung: Wird das Heilfasten in einer Klinik durchgeführt, werden die Kosten nach vorherigem Kostenvoranschlag und nach Vereinbarung eventuell übernommen. Bei ambulantem Heilfasten unter Aufsicht eines Arztes wird das ärztliche Honorar im Rahmen der Ernährungstherapie übernommen (Diätberatung, Diätplanerstellung, Untersuchung etc.).

Die Mayr-Kur

Die Reinigung der Verdauungsorgane bewirkt eine tiefgreifende Entschlackung und Entgiftung

Wenn die Nahrung im Darm zu gären beginnt, entstehen Darmgifte, die den Organismus in vielen Bereichen schädigen und das Entstehen verschiedener Erkrankungen begünstigen. Die Milch-Diätkur des Naturheilarztes Dr. Franz Xaver Mayr entgiftet den Darm. Als Nahrung erhält der Patient während der Kur kleine Stücke altbackener Semmeln, die er langsam und bewusst kaut und jeweils mit einem Löffel Milch hinunterschluckt. Durch das langsame Kauen wird die hauptsächliche Verdauungsarbeit bereits durch den Speichel im Mund geleistet, und der kranke Darm kann sich erholen und gesunden. Diese schonende Diät bewirkt eine “Generalreinigung” des Organismus. Sie verbessert sämtliche Funktionen des Organismus, stärkt die Abwehrkräfte und Leistungsfähigkeit, beugt Verschleiß- und Alterserscheinungen vor. Die Mayr-Kur sollte grundsätzlich unter Aufsicht des Arztes und vorzugsweise in einer Kurklinik durchgeführt werden.

Die wichtigsten Heilanzeigen: Chronische Erkrankungen der Verdauungsorgane (Darm, Magen, Leber, Galle, Bauchspeicheldrüse) – Herz- und Kreislauferkrankungen – zu hoher oder zu niederer Blutdruck – entzündliches und degeneratives Rheuma – Arthrose – Atemwegserkrankungen – Hauterkrankungen – Migräne.