Wer kennt das nicht? Man wacht morgens mit einem steifen Genick auf oder der Rücken tut so erbärmlich weh, dass man sich kaum vorbeugen oder sich nicht aufrichten kann. Mit zunehmendem Alter werden wir steif und unbeweglich, so die vorherrschende Meinung. Doch das muss nicht sein! Besonders wichtig ist, sich jeden Tag ausreichend zu bewegen und so Muskelverspannungen vorzubeugen! Dabei sind keine Spitzenleistungen gefragt, sondern eine allgemeine Steigerung der Leistung des Körpers. Übertreibungen schaden eher, als dass sie helfen. Der vorbeugende Charakter der Bewegungstherapie ist wissenschaftlich nachgewiesen; bei gezielter Bewegungstherapie wird auf viele Erkrankungen Einfluss genommen. Sanfte Bewegungstherapie wirkt vorbeugend gegen Schäden des Bewegungsapparats, Funktionen von Kreislauf und Lunge werden unterstützt. Regelmäßige Gymnastik baut Körperfett ab und fördert die Durchblutung. Die Bewegungstherapie ist bezüglich der Osteoporose die wichtigste Therapieform.

Osteoporosegefährdete Frauen und vor allem Patientinnen mit Osteoporose müssen regelmäßig Gymnastik betreiben. Unter Bewegungstherapie verstehen wir ein Körpertraining, das die Leistungsfähigkeit des Organismus zu steigern vermag. Die Übungen reichen von täglicher Gymnastik, Gehen und langsamem Laufen bis hin zur Koordinationsschulung. Gehen und langsames Laufen hebt die Laune, hält den Kreislauf fit und ist zudem auch für Ungeübte geeignet. Hauptziel vernünftiger Bewegung ist es, die Muskulatur stark zu erhalten bzw. einem Muskelschwund – vor allem im Alter – vorzubeugen. Bei allen degenerativen Gelenk- und Muskelerkrankungen ist die Bewegung im Wasser besonders geeignet. Sprechen Sie Ihren Therapeuten darauf an, wie speziell für Sie ein optimales Bewegungsprogramm aussehen könnte.

Sprechen Sie Ihren Therapeuten oder Altenpfleger darauf an.